• Spitzweg malte gerne kauzige Sonderlinge
  • Gewaltfreie Kommunikation

    Als ich dem Entwickler der gewaltfreien Kommunikation — Marshall Rosenberg — das erste Mal zuhörte, wusste ich nicht, ob ich lachen oder weinen sollte. Ich konnte gar nicht glauben, dass das alles nicht bekannter ist. Wie würde sich die Welt verändern, wenn wir anderen grundsätzlich mit einer wohlwollenden Grundhaltung und Empathie begegneten? Auch denen, die sie vermeintlich nicht »verdienen«. Und was geschähe, wenn wir grundsätzlich auf Forderungen verzichten würden?

    Gewaltfreie Kommunikation
  • Du bist Deutschland

    2008 erschien die zweite flächendeckende Kampagne von »Du bist Deutschland« mit einer Werbung für Kinder. Josh und ich haben daraufhin mit viel Spaß eine Persiflage produziert, die inzwischen 65.000 mal angeschaut wurde. Ich unterstelle den Machern natürlich die besten Absichten, trotzdem fürchte ich, dass die Formel »einfach mehr Kinder und gute Laune haben« als Rezept für Deutschlands Probleme etwas zu kurz greift. Wenn man dem Thema Kinder wirklich auf den Grund geht, landet man früher oder später bei Anti-Pädagogik, Privatrechtsgesellschaft und gewaltfreier Kommunikation.

    »Ich bin nicht Deutschland.«
  • Basta

    In diesem Video verarbeite ich mein Kindheitstrauma mit nihilistischen Lebensphilosophien. Außerdem soll es uns natürlich alle wach rütteln, denn »wer Sicherheit der Freiheit vorzieht, ist zurecht ein Sklave«. Na, wer hat das gesagt? Nein, nicht Goethe. Der hat gesagt: »Niemand ist hoffnungsloser versklavt als jene, die fälschlicherweise glauben, frei zu sein.« Das andere Zitat ist von Aristoteles.

    »Ein guter Bürger denkt nicht viel.«
  • Die große Lust
    am kleinen Tick

    2011 hat der NDR für die Reihe »Typisch« ein Portrait von mir gedreht. Das Team hat mich wochenlang begleitet: beim Unterrichten, beim Golflehrer-Treffen, mit der Familie, beim Schießen und Gewichtheben. Das Thema Politik wurde leider ausgeklammert und auch zur Antipädagogik durfte ich nur ein paar kurze Sätze sagen. Nichtsdestoweniger fanden die meisten den Film unterhaltsam und informativ.

    Die große Lust am kleinen Tick

Namasté!

Meine Familie führt ein Leben voller scheinbarer Widersprüche: Wir trainieren gewaltfreie Kommunikation und mit Waffen auf dem Schießplatz, wir kaufen im Bioladen und halten den Klimawandel durch CO2 für ein Märchen, wir spielen Golf und sind überzeugte Anarchisten. Unsere Brötchen verdiene ich mit Golfunterricht, Vorträgen und Filmen; ich schreibe Artikel, Bücher und täglich in meinem Forum über Golf und die Welt.

 

Golf ist entweder Wandern mit Ball, Sport oder Arbeit am Charakter. Kaum ein Hobby bietet solche Chancen, erwachsen zu werden. Und das hieße, sich von dem Wahn zu lösen, wir würden umso mehr geliebt, je besser unsere Schläge gelingen. Bei den geringen Trefferquoten im Golf ist das ein Rezept für permanente Enttäuschung. Irgendwann flüchtet die Seele in den Selbstbetrug und ins Jammern. Wie aber findet man aus diesem Irrgarten heraus? Meine Antwort dazu ist mein Buch »Jenseits der Scores«.

 

Seit dem 11. September 2001 suche ich in meiner chronischen Hybris auch nach Antworten auf die großen Fragen. Nach gründlicher Recherche habe ich bereits 2006 vor der zweiten Weltwirtschaftskrise gewarnt, jedoch zunächst nur Spott geerntet. Inzwischen ist dem Letzten klar, dass sich da etwas Übles zusammenbraut. Allen, die gegenüber Politik, Presse und so genannten Experten Argwohn hegen, empfehle ich meine Voluntaristen-Seite.

 

Weil mir morgen ein Blumentopf auf den Kopf fallen und mich ins Jenseits befördern könnte, möchte ich noch Folgendes zu Protokoll geben: Ich bilde mir ein, nicht ganz erfolglos geblieben zu sein bei dem Versuch, der unermesslichen Sinnlosigkeit des weitestgehend toten Universums ein Lächeln abzutrotzen. Dank gilt dabei: Ken Wilber, der mir beim Überwinden der Hoppla-Philosophie geholfen hat. Reinhard Sprenger, von dem ich gelernt habe, dass Sozialismus kein Ausdruck von Solidarität ist. Und Marshall Rosenberg, mit dessen Hilfe mir die Verständigung in der Sprache des Herzens gelingt — zumindest in lichten Momenten.

Test
  • Weil mir morgen ein Blumentopf auf den Kopf fallen und mich ins Jenseits befördern könnte, möchte ich noch Folgendes zu Protokoll geben: Ich bilde mir ein, nicht ganz erfolglos geblieben zu sein bei dem Versuch, der unermesslichen Sinnlosigkeit des weitestgehend toten Universums ein Lächeln abzutrotzen. Dank gilt dabei: Ken Wilber, der mir beim Überwinden der Hoppla-Philosophie geholfen hat. Reinhard Sprenger, von dem ich gelernt habe, dass Sozialismus kein Ausdruck von Solidarität ist. Und Marshall Rosenberg, mit dessen Hilfe mir die Verständigung in der Sprache des Herzens gelingt — zumindest in lichten Momenten.